Heute endlich beginnt die Womo-Reise! Wir fahren zu Maui, dem Vermieter. Es dauert, bis alle Formalitäten geregelt sind, schließlich sind es 14 Womos die sich auf die Tour begeben. Hier und da sind noch Kleinigkeiten zu regeln bzw. zu reparieren (in „unserem“ hat es reingeregnet:( ) Aber Rafik, der Mechaniker, der sowieso die Tour begleitet, behebt jeden Schaden oder löst jedes Problem ruhig und gelassen.

Nachtrag: ohne Rafiks Hilfe wären wir aufgeschmissen. Im Laufe der Tage werden all die Mängel offensichtlich. Unser Womo ist ein Sprinter, eigentlich gut. Allerdings ist der Aufbau schlecht, sehr schlechte Qualität. Rafik ist ein Universal-Genie! Er kann alles reparieren.
Zunächst klettert er aufs Dach und verbraucht zwei Tuben Silikon, damit das Dach dicht wird. Dann repariert er die Gasleitung, weil die Flamme ständig ausgeht und wir nicht mal Wasser kochen können. Überhaupt wird es wohl bald so sein, dass wir uns auf Restaurantessen einstellen müssen, denn die Küchenausstattung ist mehr als erbärmlich. Die Eingangstür ist nicht abschließbar und lässt sich nur mit Kraft überhaupt öffnen. Wir haben nur heißes Wasser in Küche und Bad – damit müssen wir wohl leben in den nächsten Wochen. Rafik ist auch bei den anderen Mobilen ständig im Einsatz, immer freundlich und gelassen.



Wir fahren zunächst zur Einkaufsmeile um uns mit allem Nötigen und Unnötigen zu versorgen. Die Betten sehen etwas unbequem aus – also besorgen wir uns einen Topper, damit wir auf jeden Fall ausgeruht die Tage beginnen können.
Endlos große Mangoplantagen begleiten uns auf dem Weg – es ist Haupterntezeit und ich freue mich schon auf viele frische Früchte.
Im Camp Pienaardam bei Middelburg fallen wir nach der Lagebesprechung todmüde ins Bett. Linksverkehr, viele Informationen, Einrichten des Womos und das Ganze mit unserer heftigen Erkältung – der Schlaf war nötig und wichtig.