Sa, 13.01.2024, Wasserfälle auf dem Weg zum Krügerpark

Noch gut fünf Stunden, dann sollten wir am Eingang zum Krügerpark sein.

Zunächst wollen wir durch Gods Window einen Blick ins Tal werfen. Die Klippen dort fallen 700 Meter tief senkrecht ins Lowveld ab. Leider war Gottes Fenster nicht geputzt und wir sehen durch den Nebel nix. Auch der Aussichtspunkt Wonder View ist im Nebel    untergetaucht – da hilft auch das kostenlose parken nicht wirklich weiter.

Die Lisbon-Falls sind einen Abstecher wert. Mit 94 Metern Fallhöhe sind sie die höchsten in der Region Mpumalanga und benannt nach der portugiesischen Hauptstadt.  Es schließen sich alle paar Kilometer die Berlin Falls, der besonders schöne Blyde River (Bourke’s Luck Potholes) und der Olivant River an. Heute ist Wasserfalltag;)

Es geht stetig und teilweise relativ steil bergab – schließlich liegt der Krüger Nationalpark im Lowveld zwischen den Flüssen Crokodile und Sabie.

Unterwegs sehen wir allerlei fliegendes Getier, zB evangelische;) Rabenvögel. Diese haben ein weißes Beffchen um den Hals. Außerdem erleben wir, dass privates Engagement die Straßen vom Geröll und Sand der letzten Regenfälle räumt und dabei bei bei den Fahrzeugführern um einen Obolus anhält. Vor allem Jugendliche erarbeiten sich damit ein Trinkgeld von den dankbaren AutofahrerInnen.

Wir genießen die Landschaft und schon sind wir am Orpen-Gate! Hier erfolgt die Registrierung und danach darf man rein. Jede Menge Vorschriften sind zu beachten, die wichtigsten sind das Tempolimit und das Gebot, auf keinen Fall das Fahrzeug zu verlassen.

Für zwei Nächte sind wir im Satara Rest Camp.

Nun haben wir Zeit bis kurz vor 18 Uhr für eine Schleichfahrt und erste Tiersichtungen. Und wir haben Glück! Giraffen schauen sehr von oben herab auf uns. Zebras in kleinen Gruppen und Schwarzfersenimpalas in größeren Herden. Das sind schöne Tiere, samtig glänzt das Fell in verschiedenen Brauntönen bis unten am Bauch sehr hellbeige, elegant im Körperbau, anmutige Springer. Die Impalas sehen aus als trügen sie High Heels, sehr elegant!

Um 18 Uhr werden rigiros die Tore zu den Camps geschlossen, wer nicht pünktlich da ist muss eine saftige Strafe zahlen. Wir sind für zwei Nächte im Satara Rest Camp gebucht.

Heute abend wird gemeinsam gegrillt und danach noch in der Gruppe zusammen gesessen. Ungefähr um 19 Uhr ist es stockdunkel. Der Mond nimmt gerade ab und der Sternenhimmel ist wunderbar zu sehen.

Die Runde löst sich relativ bald auf, irgendwie sind alle müde und wir wollen ja morgen früh auf Löwenjagd!

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