Do, 18. Januar 24, Camp Punda Maria – Polokwane

Die Fahrt führt uns nach Polokwane. Es sind nur 254 km, trotzdem wird die Zeit mit 4 Stunden angegeben. Es regnet. Unsere Vorräte  füllen wir in Thohoyandou auf. Wir dürfen nicht zu viel einkaufen, da nach Botswana keine Lebensmittel eingeführt werden dürfen.  Wir suchen verzweifelt nach einem Cafe – aber es bleibt bei „fish and Chips“;(

Die Straße wird rechts und links gesäumt von Bananenplantagen. Im Vorbeifahren sieht es so aus, als ist die Anbaumethode und das Prozedere genau so, wie wir es in der Karibik gelernt haben. Die Bananen werden während der Wachstumsphase mit blauen Plastiksäcken umhüllt, damit kein Ungeziefer wie Spinnen sich einnisten kann. 

Die Ortsnamen in Südafrika, welche aus der Kolonialzeit stammen, wurden nahezu alle geändert. Die Siedler (um es freundlich zu benennen) haben einfach die Orte, an denen sie sich niederließen, nach ihren Herkunftsorten benannt. So gibt es Heidelberg, Belfast, Orkney, Oranjeville, Bloemfontein, Pietermaritzburg, Bethlehem……

Beispiele für Umbenennungen: Pretoria – Tshwane. Belfast – eMakhazeni.  Middelburg – Mhluzi. Louis Trichard – Makhado. Pietersburg – Polokwane. Potgietersrug – Mokopane. Lydenburg – Mashishing.

Das Camp Game Reserve Polokwane liegt in der Provinz Limpopo. Leider ist das Schönste in diesem Camp die Pfauenfamilie. Vater Pfau stolziert herum und schafft sich bis hoch in die Bäume, um das Geschehen von oben zu betrachten. Mutter Pfau führt ihre vier Kinderchen zum besten Futter und ist offensichtlich stolz auf die Kleinen.

Die Infrastruktur ist ziemlich marode, Strom gibt es nur rudimentär und nicht an allen Plätzen, die Gebäude sind teilweise kaputt. Egal, wir haben gut geschlafen, es war ruhig.

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