Mittwoch, 17. Januar 2024, Krügerpark

Endlich eine Löwin.

Um halb acht erreicht uns die Nachricht, dass Kurt Löwen entdeckt hat. Ungewaschen, ungekämmt fahren wir los und tatsächlich, da liegt eine Löwin etwas oberhalb des Flusses und schaut gelangweilt auf das Treiben im Wasser. Ein paar Elefanten lassen sich von der Löwin nicht stören. Als die Dame sich verzieht fahren wir auch weiter Richtung Red Rocks und einige Schleifen am Singwedzi entlang.

Unser Frühstücksplatz Red Rocks erfreut uns mit einem schönen Ausblick.

Wir beobachten Schweine mit ihren Jungtieren – welche Art Schweine es sind, erschließt sich uns nicht. Und Wasserbüffel, die mit ihrem Mittelscheitel ein wenig doof aussehen. Aber einer schaut uns besonders aufmerksam an, doch nett!

Im Park gibt es nach neuster Zählung 13 000 Elefanten. Davon haben wir bestimmt 2000 gesehen!

Zebras werden mit 30 000 angegeben, 8000 Giraffen sollen den Park bevölkern und als Spitzenreiter 160 000 Impalas. Büffel sollen es 40 000 sein. Löwen nur 1600! 6000 Wasserböcke samt Damen strecken ihr Hinterteil den Besuchern entgegen, Das Hinterteil ziert ein weißer Ring, sieht lustig aus, wie der Klodeckel, der am Popo schon festklebt.

Wir haben großes Glück, dass genau die vier Tage im Krügerpark mit schönem Wetter gesegnet sind. Sehr große, sehr breite Flußbetten gibt es hier, trocken und deshalb auch an befestigten Furten überquerbar. Bei Regen sind fast alle die Nebenstrecken und Loops nicht befahrbar.

Die letzte Übernachtung ist im Nordwesten im Camp Punda Maria.

Die Camps sind gut eingerichtet, die Infrastruktur ordentlich, es gibt sehr saubere Sanitäreinrichtungen und neben Duschen haben alle auch Badewannen!

Im Reiseprospekt war zu jedem Camp zu lesen was geboten wird. Etwas verwundert las ich dort: Müll überall am Platz verteilt. Hä?? Des Rätsels Lösung: an nahezu jedem Stellplatz steht ein großer Eimer mit festem Deckel, in dem der Müll deponiert werden kann. Dadurch sind die Plätze wirklich sauber. Es wird auch fleißig gekehrt, hier müssen wir keine Angst vor Schlangen haben.

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