Fr, 26.01.24, Zimbabwe und die Victoria Falls

Mit zwei Kleinbussen reisen wir aus Botswana aus und beantragen für 30 Euro/pP ein Tagesvisum für Zimbabwe.

Es wird uns gewährt, wir bekommen unsere Pässe gestempelt und erreichen nach ca 80 km den Eingang zum Unesco Weltkulturerbe Victoria Falls. Schon 1903 wurden hier die ersten Andenkenläden eröffnet! Spektakulär die Eisenbahnbrücke, die 1905 für die Bahnlinie vom Kap nach Kairo fertig gestellt wurde. Diese Brücke ist sehr schön von der Terrasse des Victoria Falls Hotels zu sehen. Nicht nur die Brücke ist toll, auch das Hotel atmet den Glanz der belle epoque und begrüßt stilvoll die Gäste.

Die Fälle gelten als eines der größtes Naturwunder Afrikas. Der Sambesi ist der größte Strom Afrikas und hier Grenzfluss zwischen Sambia und Zimbabwe. Er stürzt 110 Meter in die Tiefe. Ein Aussichtsweg führt zu den einzelnen Abschnitten. „Donner der raucht“ – so nannten die Einheimischen die Fälle. Es ist fantastisch, Livingstone schrieb darüber: „Niemand kann sich die Schönheit vorstellen, wenn er sie mit irgendetwas in England Gesehenen vergleicht.“ Dass man beim Spaziergang auf dem Aussichtsweg naß wird nimmt man gerne hin, es ist einfach wunderbar. Von Sprühnebel bis zu dicken Regentropfen bekommt man alles geboten. Ringsum entstand durch die Gischt ein Regenwald.

Ein ganz besonderes Erlebnis, ein wunderbarer Tag geht zur Neige.

Leider gab es in der Gruppe Unstimmigkeiten, auf der Rückfahrt wurde im Auto heftig diskutiert. Da brechen Animositäten auf, weil einige sich nicht entsprechend gewürdigt fühlen. „Man kann sich aufregen, aber niemand ist dazu verpflichtet“.

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