Der Weg zur Grenze ist in einer knappen halben Stunde geschafft. Daher machen wir vorher noch einen Abstecher nach Kasane. Hier bestaunen wir den riesigen Baobab, der in seinem Inneren früher ein Gefängnis beherbergte. Leider sieht man davon nichts mehr. Der Umfang des Stammes sind mindestens 23 Meter! Gleichzeitig diente der Baum als Poststation. Die Post wurde einfach abgelegt und dann weiter transportiert.

Wir reisen problemlos aus Botswana aus und kommen durch das Niemandsland zum Grenzposten Namibia. Zuerst eine Gesundheitsprüfung! Ich reiche Manfreds und meinen Reisepass durch den Schalter – das war die Gesundheitsprüfung! Dann Formulare, Formulare, für uns und für das Auto. Nachdem wir die Straßengebühr (Maut) von 745 N$ (35,95€) gezahlt haben dürfen wir einreisen und fahren sofort weiter nach Katima Mulilo. Hier wollen wir einkaufen und vor allem neue SIM-Karten besorgen. Leider ist Samstag und der Simkartenladen schon geschlossen. Im Supermarkt gibt es ab 13 Uhr keinerlei alkoholische Getränke! Dabei wollten wir nur namibisches Bier für die abendliche Campertafel.
Die Lodge Protea Hotel Zambesi River ist wieder sehr schön angelegt. Unter alten Bäumen gibt es für jeden Stellplatz einen Steintisch, einen Grillplatz und eine Lampe. Auch die Sanitärhäuschen sind wie ein Badezimmer für eine Person eingerichtet.

KUGA spendiert die Kohle und das Grillgut und wir die entsprechenden Zutaten, Salate, Grillsaucen, Nachtisch. Es ist erstaunlich, was alles so mit den rudimentären Mitteln in der Ausstattung der Womos und Lebensmitteln produziert werden kann. Camper sind halt erfindungsreich und flexibel! Es wird ein netter Abend am Sambesiufer mit einem spektakulären Sonnenuntergang, bis die Witzchen sehr flach werden.