Do, 01.02.24, Grootfontein – Etosha-Park

Von Grootfontein sehen wir leider nix. Wir fahren direkt  nach Tsumeb, eine Stadt mit Kupferbergwerk. Außerdem gibt es dort ein Museum, welches alles zusammen darstellt: Kupferbergbau und -verhüttung, Kolonialzeit und die einzelnen Volksgruppen der Gegend.

Doch zuvor landen wir in der Shoppingmeile und trinken Cappucchino und probieren ein Stück eines schrecklich roten Kuchens. Frankfurter Kranz auf namibisch;), nicht wirklich lecker.

Das Museum wurde von Frau Schatz gegründet, die als Deutsch-Namibierin auf einer Farm lebte und viel Kontakt mit den Einheimischen bekam, sich für deren Traditionen interessierte und sogar ein Buch darüber geschrieben hat. Beim Eintritt werden wir auf Deutsch begrüßt!

Hochinteressant finde ich die Erläuterungen zu den hier ansässigen Stämmen und Volksgruppen. Die Ovambo  und die Kavango zum Beispiel sind in ihrer Stammesstruktur matrilinear! Leider verschwindet diese Form der Lebensgestaltung mit der fortschreitenden Christianisierung.

Schönes Handwerkgerät gibt es zu sehen. die San sind bekannt dafür, dass sie zB Straußeneischalen zu kleinen Perlen und Scheiben formen und daraus Schmuckstücke herstellen. Den Stein und das sonstige Handwerksgerät für diese Arbeit ist hier ausgestellt!

Viele Bilder der einzelnen Volksgruppen zeigen das Leben und die Kleidung. Es war zB früher üblich, durch entsprechende Haartracht und Zöpfe den sozialen Status erkennbar zu machen. Zwei Zöpfe nach vorne zeigen, dass die junge Frau noch nicht in der Pubertät ist.

Die langweilige Straße führt uns zum Etosha-Nationalpark, Camp Namutoni.

Einige aus der Gruppe fahren nochmal los und tatsächlich sind sie erfolgreich bei der Jagd auf Löwen, Geparden und Leoparden. So können sie Bilder präsentieren, die zwei Löwen beim verspeisen eines Zebras zeigen!

Zum Sonnenuntergang gehen wir zum Wasserloch. Hier gibt es gelbes Flutlicht, ein Sonnendach und Sitzgelegenheiten. Leider zeigt sich kein einziges Tier…..

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