Früh begeben wir uns auf Löwenjagd und haben Glück!


Die beiden Löwen, die gestern das Zebra verspeist haben sind noch satt und liegen unter genau dem gleichen Baum, beobachten gelangweilt die vorbeifahrenden Autos und legen sich dann gemütlich zum Ausruhen hin. Boah eh, es ist wirklich so.

Wir fahren dann weiter und finden die üblichen Verdächtigten wie Zebraherden, Giraffen, Oryx-Antilopen. Unzählige Flamingos schreiten durch ein Wasserloch und erfreuen uns mit ihrem rosa Gefieder, wunder-wunderschön! Vögelchen sind heute unsere Beute, Große und Kleine. Strauße gibt es ebenfalls zahlreich. Ansonsten ist die Strecke durch den Park gekennzeichnet von Schotter und Potholes.




Im Camp Halali angekommen, suchen wir erstmal Strom – leider springt die Sicherung ständig raus – es ist ermüdent. Das Womo samt Bett ist eine einzige „Staubsammlung“, durch jede Ritze ist der feine Sand gekrochen und wir müssen alles ausschütteln und frisch beziehen.
Dann zieht ein heftiges Gewitter auf und es gibt einen Riesensee auf dem Platz und in manche Womos regnet es heftig rein. Auch bei uns wird es etwas feucht.

Gemeinsames Abendessen ist heute angesagt. Hungrig sitzen wir als erste im Lokal und harren der Dinge. Es gibt sogar ein vegetarisches Essen auf der Karte. Erstaunt stelle ich fest, dass sich doch sehr viele für die Tagliatelle mit Gemüse, Pesto und Parmesan entschieden haben. Die Tagliatelle ist dann einfach Spaghetti mit Tomatensoße und Gemüse, naja. Schmeckt trotzdem. Es gibt Steaks als Alternative, Chicken, Oryx und Meat, je nach Gusto.
