Manfred geht schon vor Sonnenaufgang zum Wasserloch mit viel Hoffnung auf schöne Bilder. Leider zeigt sich nichts.
Enttäuscht fahren wir los zu den angezeigten Wasserlöchern. Nachdem es gestern sehr heftig und reichlich geregnet hat, sind überall Pfützen und die Tiere müssen nicht zu den Wasserlöchern, in denen auch bei Trockenheit immer genug Wasser steht. So sehen wir „nur“ ein paar Vögel.
Die Straßen sind heute zwar nicht mehr ganz so staubig, dafür steht Wasser in allen Vertiefungen. Ein paar mal müssen wir wenden, weil es undurchschaubar ist, ob wir mit den Womos durchkommen. Wir fahren beinahe von Anfang der Reise an mit Kurt und Eliane. Das klappt prima! Kurt hat ein Walkie-Talkie und so können wir uns ohne Probleme absprechen. Auf dem Weg zum Gemsbokvlakte sehen wir ein paar Löwenweibchen und ein Junges! direkt an der Straße, fast streichelnah!



Die weitere Fahrt zum Camp Okaukuejo ist etwas abenteuerlich. Riesige Pfützen müssen durchquert werden, das Wasser spritzt hoch und gelegentlich so viel auf die Windschutzscheibe, dass wir völlig blind werden. Die Strecke ist sehr sehr holprig, wir werden gut durchgeschüttelt. Ansonsten ist es öde und deprimierend. Viel Landschaft ohne echten Bewuchs, weit und flach, alles grau durch den Staub.

So sind wir schon gegen 13 Uhr im Camp. Zeit für zwei Runden Toc toc. 🙂 Wir haben uns aus einem Pappkarton ein Spiel gebastelt, Kurt hat die Spielsteine aus irgendwelchen Hölzchen produziert und das fehlende Kartenspiel gekauft, Super.
Die angesagte Grillrunde fällt aus, weil es im letzten Camp weder Kohle noch Fleisch zu kaufen gab. Wir sind nicht unbedingt traurig darüber.


Eliane und Manfred sind zum Wasserloch marschiert und hoffen auf interessante Tierbilder.