So, 04.02.24, Etosha-Park

Es ist Sonntag und wir lassen es heute mal gemütlicher angehen. Die ganze Tour ist doch ziemlich anstrengend, zumal wir sozusagen Fremdbestimmt sind und nicht in unserem eigenen Rhythmus leben können. Immer ist irgendwas, klar, der Veranstalter packt viel in die Reise! Dazu die emotionalen Erlebnisse mit den Erfolgen oder Misserfolgen der Jagd!

Wir fahren los und sind schnell frustriert. Die endlose Weite ist irgendwann nur noch endlos. Es gibt Stellenweise nur Steine ohne jegliches Grün dazwischen. Wenn mal was Grünes zu sehen ist, ist es eher grau durch den Staub. Der waschbrettartige Weg führt halt durch bzw direkt an der Salzpfanne vorbei, da wächst eben nicht wirklich was. Ein paar unverzagte Springböcke finden dennoch Futter, ebenso die Oryxantilopen.

Auf dem Rückweg erhaschen wir ein paar Hörnchen, putzige Tierchen mit einem schönen Schwanz. Sie recken sich auf die Hinterbeine und schauen, was wir wohl Böses vorhaben. Nur Fotos, ehrlich – aber sie trauen der Sache nicht und verschwinden rasch in einem Erdloch.

Diese Waschbrettstraßen mit den vielen Löchern schütteln uns ganz schön durch. Im Womo klappert alles, der feine Staub dringt durch alle Ritzen und Alles, wirklich Alles ist mit Staub bedeckt. Dauernd heißt es wischen, putzen, schütteln. Obwohl ich die Betten mit einem Laken abdecke und eigentlich nur dieses dann ausschütteln müßte…..

Zurück im Camp genießt Manfred ein Bad im Pool, findet unterwegs eine Webervogelkolonie und ich entspanne meine Beine, liege auf dem Bett und verbrauche meine Gigabyte!

Besprechung um 17 Uhr für die nächsten Tage und danach spielen wir Toc Toc mit Kurt und Eliane.

Mitten im Spiel rennen plötzlich alle zum Camp-Zaun. Was ist los? Wir fragen nicht lange und rennen hinterher und siehe da, ein Rhinozeros sucht sich sein Abendessen und wir sind froh und glücklich, denn dieses Tier hat noch gefehlt für die großen Fünf!!!

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