
Der Sonntag beginnt mit einem Frühstück im Hilton Hotel. Es ist alles geboten, von frischem Omelette bis Bircher Muesli, Pancakes und Würstchen mit Bohnen und Speck. Gut gesättigt müssen wir zunächst auf Shoppingtour, denn die Geschäfte haben Sonntags nur bis Mittags geöffnet.



Manfred findet einen Barbier, der für umgerechnet 4 € Haare und Bart schneidet. Und dann besuchen wir das sog. Craftzentrum. Hier bieten verschiedene Selbsthilfeorganisationen den Frauen Platz, um ihre Handarbeiten, Schmuck und auch sonst fast alles, was ein Touristenherz erfreut, zu verkaufen.

Dann bummeln wir zur Christuskirche, ein Muß in Windhoek, 1907 als Friedenskirche gebaut. Kurz bevor die Kirche nach dem Sonntagsgottesdienst wieder abgeschlossen wird, können wir einen Blick auf die Glasfenster erhaschen.
Dann beginnt die Stadtrundfahrt, die letztlich sehr enttäuschend ist. Zunächst zeigen uns Menschen aus der Volksgruppe der Nama, wie sie aus bestimmten Baumfrüchten durch Schnitzereien mit Skalpellen schöne Schlüsselanhänger gestalten und nach Wunsch mit dem Namen des zukünftigen Besitzers versehen. Das geht ratz fatz, bewundernswert.

Die weitere Fahrt ist enttäuschend.


Die Erklärungen dürftig und der Guide gibt derart platte und doofe Witzchen von sich und dies auch in ständiger Wiederholung, dass es unerträglich wird. Zum Schluß fahren wir in das Viertel der Schwarzen Bevölkerung und dort auf den Markt. Hier wird viel Fleisch verkauft, auch gebraten als fast food angeboten. Natürlich gibt es auch Gemüse und Gewürze…..






Zu Apartheidszeiten sollten zwischen den Wohngebieten der Weißen, Schwarzen und Mischlingen jeweils mindestens 1-1,5 km Abstand sein. Heute wohnt jeder dort, wo er/sie sich eine Wohnung leisten kann – dennoch ist die Trennung noch zu merken.


Von der Geschichte der Stadt erfahren wir nix.