Wir sind immer noch im Urlaub und müssen früh aufstehen! Heute geht die Reise ins Weinland, eine Rundtour durch verschiedene Weingüter. Die erste Station ist bei einer Art Genossenschaft. Hier werden riesige Mengen verarbeitet zu Wein und Brandy. Die Hektoliterzahlen kann ich mir gar nicht merken.





Wir besichtigen die riesigen Holzfässer und die noch größeren Edelstahltanks. Unsere Guide führt uns mit Charme und Witz sachkundig durch die Anlage. Zur Belohnung bekommen wir eine Weinprobe, morgens um 10.30 Uhr! Sechs Gläser sind vor Jedem mit Köstlichkeiten gefüllt. Die Nummer eins schmeckt mir etwas zu sehr nach Mosel ohne das typische Prickeln und ich verziehe mich rasch in die andere Ecke zum Kaffeeshop. Zurück ist die Gruppe schon beim Likör angekommen, schmeckt wie Amarula (von der Konkurenz) bzw. Baileys.
Nicht schwächeln, wir sind um 12 Uhr schon bei der nächsten Weinprobe! Hier ist der Einfluß der französichen Hugenotten spürbar, es gibt leckersten Käse dazu. Camenbert, Burenkäse,schmeckt wie Schweizer Gruyere, ein Schnittlauchkäse und einen Ziegenkäse. Durch fünf Sorten Käse und Wein probieren wir uns und sind froh, dass es auch Wasser dazu gibt.



Weiter zum Mittagessen. Hier ist zunächst Abenteuer angesagt. Die Ricketly Bridge ist sehr schmal, der Bus fährt zentimeterweise gaaanz langsam drüber. Das Essen ist gut und es gibt schon wieder fünf Sorten Wein zum Testen. Heute werden wir echt abgefüllt.


Der letzte Halt auf der Rückfahrt ist in Stellenbosch, ein holländisch anmutendes Städtchen mit schönen alten Häusern. Die zweitälteste Stadt am Kap ist quirlig und wirkt sehr lebendig. 30.000 Einwohner teilen sich die Stadt mit 39.000 Studierenden. Hier an der Uni können gute Abschlüsse erworben werden, die als Türöffner für viele gute Jobs dienen.


