Von Nata bis Maun sind 325 km angegeben. Die Straße führt durch eine weite, offene Savanne, eine Salzpfanne. Davon sehen wir allerdings nichts. Dafür finden wir einen schönen Rastplatz unter einem riesengroßen Baobab-Baum. Die Baobabs sehen aus, als wären die Wurzeln oben. Sie werden sehr alt, sind gute Wasserspeicher, was sich die San und die Elefanten zu Nutze machen.

Immer wieder queren Rinder, Ziegen und gelegentlich Elefanten (meist junge Bullen) die Fahrbahn. Abseits der Autostraße fahren Eselskarren, immer drei Eselchen ziehen die Wagen und es geht relativ flott voran.
Termiten sind ein großes Thema. Im Reiseführer ist zu lesen, welch ausgeklügelte Organisation hinter einem solchen Hügel steht. Drei Meter und mehr können sie hoch werden, kein Termitenbau gleicht dem Anderen. Innen gibt es eine ausgeklügelte Klimaanlage, so dass eine konstante Temperatur von 29-31 Grad C herrscht. Die Königin legt bis zu 30 000 Eier am Tag und lebt viele Jahre lang. Die „Geschwister“ sind alle blinde Arbeitstiere und kommunizieren über Pheromone. Durch Forschung fand man heraus, dass die Größe und Verbreitung eng mit den Veränderungen der jährlichen Niederschlagsmenge und der Vegetation zusammen hängt. Cirka 40 000 Hügel wurden kartiert! (Infos aus dem Reiseführer)
Ich bin so begeistert von den Bauten und würde am Liebsten alle fotografieren – Manfred weigert sich ein bischen;)
Auf der Strecke sind die Hügel alle aus dem weißen Sand der Gegend, vorher war der rote Sand Baumaterial.
In Maun wollen die meisten der Gruppe einen Rundflug über das Okawangodelta genießen. Daher haben wir ausreichend Zeit, und ein wenig auf dem Campingplatz zu erholen und auszuruhen.
Im Camping Okawangodelta „Audi Camp“ finden wir ein schattiges Plätzchen und legen uns früh schlafen, denn morgen werden wir zeitig abgeholt.
