Früh gehts los, wir werden mit Jeeps zum Fish River Canyon gefahren.

Unser Guide hat sagenhaft gute Augen, er sieht jegliches Kleingetier und natürlich auch Größeres. Und so können die Fotografen endlich die Bergzebras einfangen, Hartmann-Zebras genannt. Diese haben keine Schattenstreifen wie die „normalen“ Zebras, sind kleiner, leben eben in den Bergregionen. Nicht in größeren Herden sondern in Familienverbänden.

Oryxantilopen, sowas wie Erdmännchen und Springböcke sind weitere Ausbeute.
Wir lernen den sog. Milchbusch kennen, Euphorbia, die Milch reizt die Schleimhäute und ist nicht zum Verzehr geeignet.
Dagegen dürfen wir eine Kaktusfrucht probieren, hoodia gordonii. Diese wiederum reizt zum Speien, so bitter wie sie schmeckt. Das daraus hergestellte Pulver wird als Medizin eingesetzt. Wahrscheinlich muß man sehr krank sein, um das Zeug zu essen.

Der Canyon gilt als der zweitgrößte der Welt, gleich nach dem Grand Canyon in USA. 168 km lang, zwischen 450 und 550 m tief und einer Höchstbreite von 27 km ist es eine der Hauptattraktionen Namibias. Entstanden vor ca einer Milliarde Jahren ist es sicher für geologisch Interessierte hochinteressant, die verschiedenen Schichten zu interpretieren. Irgendwann ist Gondwana, der Urkontinent abgebrochen und der Fish River fraß sich dann durch das Gestein. Staunend stehen wir vor dieser Landschaft, es ist unvorstellbar, welche Energien da wirkten.

Hallo Margret und Wolfgang. Die Beschreibung der einzelnen Tage finde ich sehr gut. Da kann ich mir glatt ein wenig für mein Fotobuch abgucken. Falls ihr noch Bilder benötigt, einfach melden.
Gruß Horst
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Hallo Horst, vielen Dank für die positive Rückmeldung. Ich bin noch kräftig am Zusammenstellen. Du findest auf You Tube einen kleinen Beitrag „ so klingt Afrika“ https://youtu.be/0aeSWAqLvBM
Da sind ein paar Bilder von dir dabei. Das Video ist nicht gelistet sondern privat und du kannst es nur mit dem oberen Link sehen. Wir wünschen euch eine schöne Zeit und immer knitterfreie Reisen.
Manfred und Margret
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